vita
Hannah Eisendle (* 1993) ist Dirigentin, Komponistin und Pianistin. Ihr künstlerisches Schaffen verbindet alle drei Disziplinen und ist von einer Hinwendung zum Zeitgenössischen und der Zusammenarbeit mit Künstler:innen unterschiedlichster Felder geprägt.
conducting
Als Dirigentin widmet sich Hannah Eisendle mit besonderem Engagement der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts – von selten gespielten Repertoirewerken bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponist:innen.
2023 debütierte sie mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien im Großen Saal des Wiener Musikvereins. Von 2023 bis 2025 wirkte sie als Kapellmeisterin und Korrepetitorin am Stadttheater Klagenfurt, wo sie ihr Debüt mit Johann Strauß’ „Die Fledermaus“ gab. Als Gastdirigentin war sie unter anderem beim Wiener Concert-Verein und beim Tonkünstler-Orchester zu erleben; daneben unterrichtet sie als Universitätsassistentin an der Gustav Mahler Privatuniversität Klagenfurt. Ihr Dirigat verbindet analytische Klarheit mit einem ausgeprägten Gespür für Klangfarbe und dramaturgischen Bogen.
composing
In ihren Kompositionen lässt sich Hannah Eisendle häufig von außermusikalischen Eindrücken, Bildern und anderen Kunstformen inspirieren, die sie in Klang übersetzt.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit dem Orchesterwerk „heliosis“, einem Auftragswerk des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, das 2022 unter Marin Alsop im Wiener Konzerthaus uraufgeführt wurde und seither unter anderem bei den BBC Proms erklang. Ihre Werke werden von Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Pittsburgh Symphony Orchestra und dem St. Louis Symphony Orchestra gespielt – unter der Leitung von Dirigent:innen wie Marin Alsop, Manfred Honeck und Cristian Măcelaru. Ihr Schaffen umfasst Orchester- und Kammermusik ebenso wie Vokal-, Bühnen- und Medienkompositionen.


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